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Startseite Impressionen: Ina und Marcel

Lieber Markus, an unserem Tag schien die Welt still zu stehen und sich nur um uns beide zu drehen.
Ganz große Gefühle… einfach unvergesslich schön!

 

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04.07.2011 Rückblick: Fachvortrag auf dem 5. Reutlinger Friedhofstag

 

Annähernd 60 Aussteller aus ganz Deutschland waren auf den Friedhof Römerschanze gekommen,
um die Gäste der Fachmesse in Sachen Friedhofstechnik und Bestattungsbedarf auf den neuesten Stand zu bringen.

Auch mein Fachvortrag zum Thema "Trauerredner - nur eine Modeerscheinung?" war ein voller Erfolg.

Im Anschluss befinden sich ein paar Auszüge daraus:

"Ich möchte die Frage gleich im Voraus  mit einem klaren „Nein“ beantworten. Beim Beruf des Trauerredners handelt es sich nicht um eine Modeerscheinung.

Aufgrund der fortgeschrittenen Säkularisierung unserer Gesellschaft ist die Zahl der Kirchenaustritte in den letzten Jahren stark angestiegen. Aber auch viele Menschen, die noch einer der Kirchen angehören, wenden sich immer häufiger von ihnen ab, weil sie die vorherrschenden verkrusteten Strukturen ablehnen oder sich aber mit den überlieferten Dogmen ihrer jeweiligen Konfession nicht mehr identifizieren können. Was jedoch bei all diesen Menschen bleibt, ist die religiöse Grundüberzeugung, der persönliche Glaube an etwas Transzendentes, etwas Grenzen Überschreitendes, an einen Gott oder eine Macht, der oder die uns Menschen mit einer allumfassenden Liebe im Diesseits und Jenseits verlässlich begleitet und hält."

"Um all meinen Kunden gerecht zu werden, biete ich daher verschiedene Varianten von Trauerfeiern an."

"Ein großer Vorteil des Trauerredners ist seine Freiheit, die er im Gegensatz zu den Vertretern der Kirche genießt. Er muß sich nicht innerhalb vorgegebener Grenzen bewegen, sondern kann die Trauerfeier so gestalten, wie er es für angemessen hält und dabei im Regelfall alle Wünsche der Angehörigen erfüllen.

Wie Sie meinen bisherigen Ausführungen entnehmen können, sind die Anforderungen an einen Trauerredner nicht hoch genug einzuschätzen. Deshalb ist es für mich wichtig, Mitglied in einem Berufsverband zu sein, der neben dem persönlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen auch Weiterbildungen zu verschiedenen Themen in den Bereichen Seelsorge, Trauerbegleitung, Krisenbewältigung, Gesprächsführung und Rhetorik anbietet. Bei diesem Verband handelt es sich um die 1996 gegründete Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerfeier e.V., woraus bundesweit der Verband der Trauerrednerinnen und Trauerredner, der BATF e.V. wurde."

"Dank meiner Mitgliedschaft in diesem Berufsverband und die damit verbundene permanente Kompetenzerweiterung sowie die Pflege des ebenso wichtigen Erfahrungsaustausches, wird für mich jede Trauerfeier zu einem ganz persönlichen Erlebnis, um inmitten des unvermeidlichen Todes von einer Hoffnung darüber hinaus und von einem einzigartigen Leben zu berichten."